Jahresbericht 2016

 

Hier finden Sie den Jahresbericht 2016 zuerst in einfacher Sprache und danach in ausführlicher Form.

Jahresbericht 2016

in einfacher Sprache


Der BUNI – Kultur- und Freizeittreff

Einleitung

1.  Feste Mitarbeiter und Träger

2.  Ehrenamtliche Mitarbeiter

3.  Besucher

4.  Kurse

5. Beratung und Information

6.  Veranstaltungen

7.  Öffentlichkeitsarbeit

8.  Rückblick auf das Jahr 2016

9.  Ausblick auf die Zukunft

10. Schlusswort

 

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

Einleitung

Den BUNI – Kultur- und Freizeittreff gibt es seit 25 Jahren.

Im BUNI gibt es eine Cafeteria.

Ehrenamtliche Mitarbeiter machen viel von der Arbeit dort.

Ehrenamtlich bedeutet:

Sie machen die Arbeit um anderen zu helfen und bekommen kein Geld dafür.

Auch Menschen mit Behinderung arbeiten ehrenamtlich im BUNI.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bekommen bei ihrer Arbeit Hilfe.

Aber ganz viel machen sie selbst.

Sie sind stolz auf ihre Arbeit und bekommen Anerkennung dafür.

In manchen Arbeitsgruppen wollen sehr viele Leute arbeiten.

Zum Beispiel im Thekenteam.

Darum gibt es dafür Wartelisten.

Von dem Geld, das in der Cafeteria eingenommen wird, werden verschiedene Sachen bezahlt, zum Beispiel:

  • Dinge für die Küche

  • Werbematerial

  • Einrichtungsgegenstände

  • Feste

  • Gemeinsame Ausflüge von den ehrenamtlichen Mitarbeitern

  • Die Ehrenamtlichen bestimmen selbst über ihr Geld

  • und wie hoch die Preise sind.

  • Deswegen sind sie für alle niedrig.

Es gibt verschiedene Kurse, die einmal in der Woche stattfinden. Es gibt auch viele andere Veranstaltungen. Discos, Musikgruppen, Theater und vieles mehr stehen auf dem Programm.

Im BUNI ist das Publikum immer sehr gemischt. Alt und Jung, Männer und Frauen, alles ist immer gemischt und gleichberechtigt.

Inklusion heißt, dass Menschen mit Behinderung überall mit dabei sind.

Damit Inklusion funktioniert, müssen alle Leute mehr über Menschen mit Behinderung wissen.

Dann können sie Menschen mit Behinderung besser verstehen.

Und sie können auch lernen, mit Menschen mit Behinderung besser zusammen zu leben.

Das ist für Alle gut.

Darum will das BUNI, dass alle Leute lernen, was Inklusion ist.

 

BUNI ist eine Abkürzung.

BUNI bedeutet:

Begegnung, Unterhaltung, Nürnberg inklusiv

Menschen mit und ohne Behinderung können ins BUNI kommen.

Alle Menschen sind im BUNI willkommen.

 

Manche Menschen haben Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung.

Das heißt:

Sie wissen viele Sachen über Menschen mit Behinderung nicht.

Darum wissen sie oft nicht, wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen.

Manche Menschen mit Behinderung wissen nicht, wie sie mit Menschen ohne Behinderung umgehen sollen.

Wenn sich Menschen mit und ohne Behinderung besser kennen lernen, habe sie weniger Vorurteile.

Dann wissen sie besser, wie sie sich verhalten sollen.

Sie müssen keine Angst haben, etwas falsch zu machen.

Im BUNI können sich die Besucher besser kennenlernen.

Sie können ausprobieren, wie man am besten miteinander umgeht.

So werden sie offener, lockerer und selbstbewusster.

     

1. Feste Mitarbeiter und Träger

Reinhold Stubenrauch ist der Leiter und Geschäftsführer vom BUNI. Er wird vom Jugendamt der Stadt Nürnberg und vom BUNI - Kultur- und Freizeittreff der Lebenshilfe Nürnberg und noris inklusion gGmbH bezahlt.

Das BUNI gehört der Lebenshilfe Nürnberg und der Noris Inklusion gGmbH zusammen.

Auch der Bezirk Mittelfranken und der Freistaat Bayern zahlen etwas für die Mitarbeiter vom BUNI und Sachen, die sonst noch gebraucht werden.

Im BUNI arbeiten auch noch Martina Kraft und Anna Hohendahl.

Sie sind Diplom Sozialpädagoginnen.

Manuela Becker  arbeitet als Heilerziehungspflegerin nun fest als Mitarbeiterin.

Dennis Petsch arbeitet als pädagoigsche Hilfkraft  im BUNI.

Philip Weber macht ein freiwilliges soziales Jahr im BUNI.

 

2. Ehrenamtliche Mitarbeiter

Im BUNI arbeiten ungefähr 38 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die eine Hälfte davon hat eine Behinderung, die andere Hälfte nicht.

Es gibt auch noch Helfer, die nur manchmal im BUNI arbeiten.

Zum Beispiel bei Großveranstaltungen wie Rock im BUNI.

Dann sind es schon mal 45 ehrenamtliche Helfer.

Und die Musiker spielen alle für wenig Geld.

Das BUNI kann nur deswegen so viele Kurse und Veranstaltungen machen, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter mithelfen.

Die festen Mitarbeiter haben dadurch mehr Zeit.

Deshalb können sie mehr Veranstaltungen und Kurse organisieren.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen auch, Geld zu sparen und zu verdienen.

Das Geld geben sie für die Einrichtung aus, z.B. Tische, Stühle. Aber auch für gemeinsame Unternehmungen.

Zum Beispiel für den Ehrenamtlichen-Ausflug.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter zeigen, dass Inklusion funktioniert.

Das heißt:

Menschen mit und ohne Behinderung leben, arbeiten miteinander und verbringen ihre Freizeit ganz selbstverständlich zusammen.

Das kann funktionieren. Dafür ist das BUNI ein gutes Beispiel.

 

3. Besucher

Ins BUNI kommen ganz verschiedene Menschen:

Die Hälfte von ihnen sind Erwachsene.

Manche Gäste haben eine Behinderung.

Es kommen auch viele Kinder von erwachsenen Besuchern und viele Jugendliche.

Es gibt auch alte Leute, die ins BUNI gehen.
 

Im BUNI können sich alle Leute kennenlernen:

Menschen die alt oder jung sind und Menschen, die eine Behinderung haben oder nicht.
 

Viele Besucher, die keine Behinderung haben, sind Kinder oder Jugendliche.

Sie haben noch nicht so viele Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung wie viele Erwachsene.

Deshalb sind sie lockerer.

Sie haben keine Angst, Menschen mit Behinderung kennen zu lernen.

Die Gäste ohne eine Behinderung lernen mit Menschen mit Behinderung umzugehen.

Die Menschen mit Behinderung lernen, mit Menschen ohne Behinderung umzugehen. Denn das funktioniert umgekehrt genauso.
 

Im BUNI treffen sich auch Verwandte und Bekannte von Besuchern mit Behinderung.

Und Leute, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten.

Zum Beispiel in Wohnheimen. Alle sind eingeladen.
 

An jedem Tag, an dem das BUNI geöffnet hat, kommen ungefähr 60 Besucher.
 

Wie viele Besucher genau kommen, ist aber unterschiedlich.

Das hängt davon ab, welcher Wochentag ist und welche Veranstaltungen es gibt.

 

Es gibt auch viele Kurse im BUNI, die stattfinden wenn das BUNI zu hat z.B. von noris inklusion oder vom Bildungszentrum.

So sind dann ungefähr 120 Leute in der Woche mehr im BUNI.
 

Das BUNI macht auch bei vielen Veranstaltungen mit, die wo anders stattfinden und bei denen auch viele andere mitmachen.

Da sind noch viel viel mehr Leute dabei.

4. Kurse

Im BUNI gibt es Kurse von Noris Inklusion und vom Bildungszentrum.

Die Kurse finden statt, wenn das BUNI nicht geöffnet hat.

Deshalb ist im BUNI fast immer was los.

 

Das BUNI bietet selbst viele Kurse an:

  • Kochen

  • Backen

  • Einen Selbstverteidigungskurs für Erwachsene

  • Eine Filmgruppe

  • Einen Kickerkurs

  • Einen Theaterkurs

  • Einen Entspannungskurs

  • Die Gartengruppe

  • Rechnen mit Geld

  • Töpfern

  • Bogenschießen

  • Fahrradwerkstatt

  • Chi Gong

  • Ein Strickkurs

  • Und manchmal noch andere Sachen z.B. Fußball im Sommer

     

Bei den Kursen kann jeder mitmachen.

Man muss sich nicht vorher anmelden.

Die Kurse kosten nur 1,-€.

Die Cafeteria ist dann auch immer geöffnet.

Im Sommer kann man auch draußen sitzen.

 

5. Beratung und Information

Wenn jemand Hilfe braucht, kann er sich im BUNI beraten lassen.

Die Besucher und die Mitarbeiter im BUNI lernen sich gut kennen.

Darum können sie gut miteinander reden.

Die Mitarbeiter können oft gute Ratschläge geben.

Oft können auch andere Gäste weiterhelfen.

Oder sie wissen, wer helfen kann.

Die Mitarbeiter vom BUNI arbeiten auch mit anderen zusammen, um Besuchern zu helfen.

Zum Beispiel mit dem Sozialdienst von noris inklusion oder den Beratern der Lebenshilfe oder von der Stadt Nürnberg.

Die Mitarbeiter vom BUNI trösten auch Besucher, wenn sie traurig sind.

Sie versuchen zu helfen, wenn es Streit gibt oder jemand Probleme hat.

 

6. Veranstaltungen 

Veranstaltungen zusätzlich zum Cafeteriabetrieb und zum Kursprogramm im BUNI 2016

 

  • 1 Billardturnier
  • 2 Basare (Ostern und Weihnachten)
  • 2 Bogenschießen (Workshop, Kurs extra)
  • 2 Belehrungen für Externe EAs (Rock im BUNI, Beachparty)
  • 7 Chi Gong
  • 1 Darturnier
  • 5 Discos
  • 6 DJ-Workshops
  • 11 DJ-Sitzungen
  • 9 DS-Gruppe
  • 1 Filmabend der Filmgruppe
  • 1 Filzworkshop
  • 1 Frühjahrsputz
  • 1 Fußballzeltlager, drei Tage in Ulm
  • 2 Freundschaftsspiel Brügg`nbauer
  • 2 Feste für die ehrenamtlichen Mitarbeiter
  • 3 Fortbildung bzw. Vortreffen, Verhalten und Sicherheitsregeln bei Freizeiten
  • 5 Fahrradworkshops (Reparatur und BUNI – Bikes)
  • Arbeit an der Theke und Küche, Abläufe, Verhalten und Hygiene
  • 1 Gipsworkshop
  • 1 Gitarrenworkshop
  • 2 Jiu – Jitzu Selbstverteidigungs - Workshop
  • 2 Kanufreizeiten (Altmühl und Pegnitz)
  • 3 Kickerturniere (OBA Fürth, Kickerclub Vach, Offenes BUNI-Turnier)
  • 33 Livemusik
  • 8 Muskelentspannung
  • 1 Percussionworkshop
  • 4 Spielenachmittage
  • 2 Seidenmalen
  • 2 Serviettentechnik
  • 2 Spinnenausstellung
  • 1 Sonntagsmaler
  • 6 Second Hand Basar
  • 10 Stricken
  • 1 Theaterabend
  • 1 Tischtennisturnier
  • 6 Töpferworkshop
  • 11 Thekensitzung, Arbeitsabläufe, Hygiene, Verhalten, Cafeteria
  • 4 Vernissagen, abwechs. Künstler mit und ohne Behinderung
  • 8 Veeh – Harfen – Workshops
  • 1 Weihnachtsplätzchenbacken

 

Dazu kamen noch 9 Großveranstaltungen:
 

  • 19. Rock im BUNI – großes Open Air für Inklusion mit fünf Bands auf großer Bühne
  • Infostand am Langwasserseefest
  • Stadtfest der Lebenshilfe auf dem Jakobsplatz mit Bühnenprogramm, Ehrung und Infostand
  • Beteiligung am Langwassercontest, Nachwuchs-Talentwettbewerb (Jury)
  • Beteiligung mit der DJ – Gruppe bei zwei Discos im Muz-Club
  • Jubiläumsfest 25 Jahre BUNI mit großer Bühnenshow, Filmgruppenperformance und Foto-Ausstellungen
  • AK - Kultur 1. Streetsoccerturnier „Langwasser bewegt“
  • Fotoausstellung „Vor – Bilder, junge Menschen engagieren sich“ im Heilig – Geist – Haus
  • „253 – Businesskick“ Nürnberger Firmen – Erfolg beim Kickerturnier im Südwestpark

 

Das sind zusammen 180 Veranstaltungen. Und das ohne die vielen Kurse.

Bei den Veranstaltungen wird Werbung fürs BUNI gemacht, damit neue Leute kommen.

In den Räumen vom BUNI gibt es auch Treffen, die nicht vom BUNI organisiert werden.

Zum Beispiel einmal im Monat das Treffen von Eltern von Kindern mit Down-Syndrom oder zum Beispiel Kindergeburtstage.

 

Wenn das BUNI geöffnet ist, ist die Cafeteria auch immer offen.

In der Cafeteria arbeiten ehrenamtliche Mitarbeiter.

Es gibt gutes Essen und Getränke.

Internet, Dart, Kicker, Billard spielen kostet nichts.

Die Preise sind niedriger als in anderen Cafes.

In der Cafeteria kann man auch was zusammen machen, wenn man will.

Zum Beispiel sich unterhalten oder Spiele spielen.

 

7. Öffentlichkeitsarbeit

Internetseite

Es gibt eine BUNI-Seite im Internet:

www.bunitreff.de

Auf der Seite steht viel über das BUNI.

Zum Beispiel welche Veranstaltungen und Kurse es gibt.

Man kann dort auch die BUNI-CD anhören.
 

In der Cafeteria können die Gäste an einem Computer kostenlos ins Internet.

Die Mitarbeiter helfen, wenn sich jemand nicht auskennt.

Viele Besucher gehen gerne ins Internet.
 

Monatsprogramm

Jeden Monat gibt es ein neues Monatsprogramm.

Die Monatsprogramme werden an vielen Orten verteilt.

Zum Beispiel an:

  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung

  • Beliebte Lokale

  • Läden in Langwasser

  • Kultur- und Freizeittreffs der Stadt

  • Rathaus

  • Touristeninformation

  • Wohnheime

  • Leute, die in der Nähe vom BUNI wohnen

 

Flyer

Das sind Programme, auf denen steht, wann die Veranstaltung ist und was gemacht wird.

 

Plakate

Für noris inklusion und die Lebenshilfe macht das BUNI Plakate zum aufhängen.
 

Veranstaltungen

Im BUNI gibt es jede Woche Veranstaltungen.

Jeden Freitag spielt eine Band oder ein Musiker im BUNI.

Dafür gibt es auch immer Werbung.

 

Inklusive Musikgruppen

Die BUNI - Band

Armin Nembach, Dennis Petsch und Reinhold Stubenrauch treten immer wieder fürs BUNI auf.

Sie machen zusammen Musik.

Damit zeigen sie, dass auch Menschen mit Behinderung richtig gute Musik machen können.

Und das Menschen mit und ohne Behinderung Freunde sein können und zusammen arbeiten können.

SUN - Stubenrauch und Nembach

Zu zweit machen die beiden Musiker andere Musik. Sie spielen dabei mit vielen Instrumenten Musik aus vielen Ländern.

Stattwerk

Daniel Moser und Reinhold Stubenrauch spielen zusammen Techno, Dubstep und Jazzrock.
 

Jiu-Jitsu-Aufführungen

Im BUNI gibt es Goshin-Jitsu-Kurse. Sie werden von ehrenamtlichen Helfern geleitet.

Goshin-Jitsu ist Selbstverteidigung.

Bei Veranstaltungen vom BUNI zeigen die Teilnehmer von den Kursen, was sie gelernt haben.
 

Die BUNI-CD

Auf der CD sind Lieder, die von Mitarbeitern und Besuchern vom BUNI aufgenommen worden sind.

Man kann die CD im BUNI kaufen.

Man kann die Lieder auch im Internet anhören.

 

Der BUNI Film

Bei youtube auf der Seite

www.youtube.com/watch?v=Xv2FjRchFtQ 

gibt einen kurzen Film übers BUNI. Einfach anklicken und anschauen.


Verschiedene Werbeträger

Werbeträger sind Sachen, auf denen Werbung drauf ist.

Vom BUNI gibt es:

  • Rucksäcke

  • T-Shirts

  • Schirmmützen

  • Kulis

  • Feuerzeuge


Hier kann man auch noch was über das BUNI lesen oder hören:

  • In den Monatsprogrammen vom BUNI

  • im Internet unter www.bunitreff.de  

  • In der Tageszeitung

  • Bei Radio Z

  • Im Langwasserkurier

  • In Versammlungen 

  • Im Film der Lebenshilfe Nürnberg

  • Im Nürnberger Lebenshilfe Magazin

  • Im Mittendrin-Magazin von noris inklusion

  • Im Internet bei Frankentips und Kubis

  • www.inklusionslandkarte.de

  • www.rock-im-buni.de

 

8. Rückblick auf das Jahr 2016

Das BUNI hat 2016 ungefähr 8000,- Euro Spenden bekommen.

 

Der Bezirk und der Freistaat Bayern zahlen seit dem Jahr 2010 Geld für die offene Behindertenarbeit.

Deswegen gibt es viele neue Arbeitsplätze und neue Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung arbeiten jetzt zusammen.

In Nürnberg gibt es nun sieben solche Einrichtungen.

Das BUNI gehört auch dazu.

 

Im BUNI wurde gute Arbeit gemacht.

Das liegt daran, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr für das BUNI einsetzen.

Auch die Künstler, die Angestellten, die Leute von der Lebenshilfe und noris inklusion und der Stadtrat der Stadt Nürnberg haben viel für das BUNI getan.

Deswegen kann es viele schöne Veranstaltungen und viele zufriedene Besucher geben.

 

Aber es müssen immer noch Alle daran arbeiten, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz normal zusammen leben.

Menschen ohne Behinderung sollten daran denken, dass sie auch eine Behinderung bekommen könnten.

Spätestens, wenn sie alt sind.

 

 

9. Ausblick auf die Zukunft

  

Das BUNI macht gute Arbeit. Deswegen soll es auch so weiter gehen.

Wir wollen uns nun sogar einen Bus kaufen. Dazu sammeln wir Spenden und stellen einen Antrag bei Aktion Mensch. Wenn wir den Bus haben, können wir mehr Ausflüge machen.

 

Wir haben eine Fotoausstellung.

Die Fotoausstellung wird an verschiedenen Orten ausgestellt.

Auf den Fotos sind die jungen ehrenamtlichen Mitarbeiter und auch Stammgäste vom BUNI zu sehen.

Das BUNI macht das, weil die Mithilfe im BUNI gut für alle ist.

Vielleicht bekommen auch noch mehr neue junge Leute Lust aufs BUNI.

 

Es gibt ein paar Sachen, die es dem BUNI schwerer machen, viele Gäste zu bekommen:

  • Der Eingang vom BUNI ist schwierig zu finden, wenn man nur die Adresse kennt.

  • Im BUNI gibt es keinen Alkohol.

  • Manche Leute haben Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung

Trotzdem kommen viele Gäste ins BUNI.

Das liegt daran, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter so sehr für das BUNI einsetzen. Das soll so bleiben.

 

Außerdem gibt es gute Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen:

 

  • ASD

  • Stadtteilforum Langwasser

  • Integrationsrunde Nürnberg

  • Bildungszentrum

  • Arbeitskreis Jugendarbeit

  • Arbeitskreis Kultur in Langwasser

  • Arbeitskreis Langwasser Nord

  • Arbeitskreis Offene Hilfen Nürnberg

  • Arbeitskreis Offene Hilfen Mittelfranken

  • Bündnis Familie

  • Zentrum aktiver Bürger

  • Jugendamt der Stadt Nürnberg

  • Brügg`nbauern

  • Rotes Kreuz

  • Integral e.V.

  • Rummelsberger

  • Radio Z

  • Bayrisches Rotes Kreuz

  • Evangelisches Stadtteilhaus Leo

  • Brügg`nbauer

  • Integral e.V.

  • Lebenshilfe Nürnberg

  • noris inklusion

  • Jugendtreff Geiza

  • Gemeinschaftshaus Langwasser

 

Die Zusammenarbeit soll es auch in Zukunft geben.

 

Auch im BUNI merken wir, dass alles teurer wird.

Besonders Energiekosten, also Heizung und Strom.

Außerdem müssen öfter alte Sachen repariert werden.

Deswegen muss das BUNI mehr Geld ausgeben.

 

Aber zum Glück müssen wir uns keine Sorgen um das BUNI machen.

Weil das BUNI so wichtig ist und gute Arbeit macht, bekommt es genug Geld.

Zum Beispiel seit dem Jahr 2010 vom Freistaat Bayern und vom Bezirk.

Und auch noris inklusion gGmbH und von der Lebenshilfe Nürnberg und von der Stadt Nürnberg.

Vielen Dank dafür!

 

 

10. Schlusswort

Werden Sie unser Gast!

Kommen Sie ins BUNI und nutzen Sie die Vorteile:

  • Neue Menschen kennenlernen

  • Niedrige Preise

  • Zusammen Spaß haben

  • Spielhalle mit Kicker, Billard und Dart

  • Töpferei

  • Werkstatt

  • Bühne

  • Kunstausstellungen

  • Günstige Angebote, zum Beispiel:

  • Sport

  • Bildung

  • Musik

  • Kultur

 

Wer genug Geld hat, kann auch ans BUNI spenden.

Oder Sie können ehrenamtlicher Helfer werden.

Das BUNI gibt es, weil viele Menschen mithelfen.
 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das BUNI-Team

 

Ausführlicher Jahresbericht 2016

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

 

Einleitung

1.  Feste Mitarbeiter und Trägerschaft

2.  Ehrenamtliche Mitarbeiter

3.  Besucher

4.  Kurse

5.  Beratung und Information

6.  Veranstaltungen

7.  Formen der Öffentlichkeitsarbeit

8.  Rückblick auf das Jahr 2016

9.  Perspektiven

10.Schlusswort

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

 

Einleitung

 

Der BUNI - Kultur - und Freizeittreff wird jetzt nunmehr seit 26 Jahren und wurde auch im Jahr 2016 als offene Einrichtung im Sinne eines Gemeinwesentreffs geführt. Der Cafeteriabetrieb, als einer der vier großen inhaltlichen Bereiche, bildet gewissermaßen das Rückgrat. Ein Grossteil der hier anfallenden Arbeit wird von inklusiven Gruppen ehrenamtlicher Mitarbeiter abgedeckt. Sie leisten diese Arbeit engagiert und unentgeltlich. Dies tun sie mit einem gewissen Maß an Anleitung und Betreuung, insgesamt aber mit großer Selbständigkeit und mit sichtlichem Stolz, einer internen Anerkennungskultur und gesamtgesellschaftlicher Würdigung. Es bestehen für einzelne Arbeitsgruppen, z.B. für das DJ-Team Wartelisten. Mit den verhältnismäßig geringen Einnahmen aus dem Betrieb wird eigenverantwortlich gewirtschaftet. Sie finanzieren das Kücheninventar, diverse Einrichtungsgegenstände, Projekte, Feste und gemeinsame Ausflüge der behinderten und nichtbehinderten ehrenamtlichen Mitarbeiter.

 

Die weiteren drei wesentlichen Elemente des Freizeittreffs sind:  regelmäßige Kursangebote und Workshops, Livemusik- und sonstige Veranstaltungen, sowie die Freizeitfahrten.

 

Public - Relations, bzw. öffentliche Meinungspflege ist gerade für das Ziel der Inklusion (behinderte Menschen sind selbstverständlich überall dabei) notwendig, da sie Informationen liefert, Neugierde weckt und Vorurteile abbauen hilft. Verständnis für die Situation und Anliegen behinderter Menschen und ihrer Angehörigen ist  ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. In unserem öffentlichen Auftreten legen wir starken Wert darauf, die positive Wirkung von behinderten Menschen auf ihr direktes und mittelbares Umfeld und letztendlich auf die ganze Gesellschaft deutlich zu machen. In diesem Zusammenhang bemühen wir uns auch, dies auf verschiedenen Ebenen darzustellen.

Aus diesem Grund wählten wir die Abkürzung "BUNI", die vor dem "Kultur- und Freizeittreff" steht: Begegnung - Unterhaltung - Nürnberg inklusiv!

 

Wir stellen immer wieder fest, dass durch direkten menschlichen Kontakt ein Einstellungswandel und der Abbau von Vorurteilen gegenüber Behinderung am wahrscheinlichsten sind - wenn es nicht gar der einzige Weg ist, sich eine wahrhafte Meinung zu bilden! Es bestehen aber auch bei Menschen mit Behinderung Ängste, Vorurteile und Fehlverhalten im Umgang mit den so genannten "Normalen", die sich nur durch konkrete Begegnungen und Erfahrungen positiv verändern können. Es ist diesbezüglich in der Alltagsarbeit immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Besucher vorsichtig neue Erfahrungen sammeln, neue Möglichkeiten ausprobieren und schließlich ihr Verhalten durch Offenheit, Lockerheit und Selbstvertrauen gekennzeichnet ist.

 

1. Feste Mitarbeiter und Trägerschaft

 

Seit der Eröffnung 1991 ist Reinhold Stubenrauch als Leiter tätig, er wurde 1995 vom Jugendamt der Stadt Nürnberg übernommen und ist seit 2003 auch als Geschäftsführer für das BUNI tätig. Die BUNI ist eigentlich eine gemeinnützige GmbH und hat als Gesellschafter die Werkstatt für behinderte Menschen der Stadt Nürnberg (nun Noris Inklusion gGmbH), und die Lebenshilfe Nürnberg e.V.. Neben seiner Funktion als Kultur- und Freizeittreff bzw. Stadtteilzentrum in Langwasser Nord für die Stadt Nürnberg erfüllt der BUNI-Treff auch die Richtlinien der Offenen Behindertenarbeit (OBA). Personal und Ausstattung werden deswegen seit 2010 auch vom Bezirk Mittelfranken und vom Freistaat Bayern maßgeblich gefördert.

 

Von der BUNI - GmbH werden weiterhin die Diplom-Sozialpädagoginnen Martina Kraft und Anna Hohendahl, sowie die Heilerziehungspfleger-Helferin Manuela Becker und auf der Stelle der pädagogischen Hilfskraft Dennis Petsch als Teilzeitkräfte beschäftigt. Außerdem absolviert Philip Weber ein Freiwilliges Soziales Jahr.

 

2. Ehrenamtliche Mitarbeiter

 

Im letzten Jahr konnte die Zahl der regelmäßig tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter 35 auf 38 erhöht werden. Davon waren ungefähr die Hälfte Menschen mit bzw. ohne Behinderung.  Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist somit seit mehreren Jahren weiter angestiegen.

Daneben gibt es einen festen Stamm (ca. 10 Personen) aus temporär aktiven Ehrenamtlichen im BUNI, die an Großveranstaltungen mitwirken oder an bestimmten Projekten beteiligt sind, sowie zwischen 5 und 10 Personen, die von sozial engagierten Unternehmen abgestellt werden. Das umfangreiche Kurs- und Veranstaltungsangebot ist in erster Linie den regelmäßig ehrenamtlichen Mitarbeitern zu verdanken. Sie leisten mit ihrer unentgeltlichen Mithilfe nicht nur eine finanzielle Entlastung (Finanzierung von Inventar und Unternehmungen etc.), vor allem schaffen sie durch ihr freiwilliges Engagement zusätzliche Freiräume, die zur Organisation und Durchführung erfolgreicher Kultur- und Integrationsarbeit notwendig sind. Das tatkräftige Engagement der "Ehrenamtlichen" ist aber auch ein anschauliches Praxisbeispiel. Hier wird modellhaft vorgelebt, dass Inklusion kein theoretisches Gebilde, sondern sehr wohl alltagstauglich ist. Wichtig erscheint zu erwähnen, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter im BUNI nahezu unentgeltlich und damit wirklich rein ehrenamtlich tätig sind!

 

3. Besucher

 

Besucherzahlen und Besucherstruktur sind nahezu stabil und gut durchwachsen:

 

ca. 5 % Kinder von erwachsenen Besuchern / 2015 10%
ca. 25 % Jugendliche und junge Erwachsene / 2015 20%
ca. 55 % Erwachsene  / 2015 60%
ca. 15 % Senioren / 2015 10%

 

Da alle Generationen vertreten sind, ergeben sich unkomplizierte Konstellationen, in denen sich diese Gruppen näher kommen können. Berührungspunkte zwischen Kindern/Jugendlichen und Senioren wie auch zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen ergeben sich gewissermaßen beiläufig. Der hohe Prozentsatz nicht behinderter Besucher, immerhin ca. 50% (2015 40%) - resultiert hauptsächlich aus dem Anteil der Kinder und Jugendlichen und neu gewonnen Gästen bzw. Ehrenamtlichen. Nach wie vor muss vergleichsweise viel an Werbung uns persönlichem Engagement eingebracht werden, um Gästen die Schwellenangst zu nehmen. Im lockeren Kontakt mit den behinderten Besuchern entwickeln gerade Kinder und Jugendliche einen unbefangenen und natürlichen Umgang. Auch die behinderten Besucher haben einen enormen Lernbedarf, da hier auch auffällige Defizite im angemessenen Umgang mit den Anderen (Nichtbehinderten) bestehen. Daneben treffen sich im Haus auch Menschen aus dem sozialen Umfeld unserer behinderten Stammbesucher, wie Eltern, Geschwister, Verwandte und Bekannte, Mitarbeiter des FED und Beschäftigte z.B. aus den Wohnheimen.

 

Durchschnittlich wurden die Veranstaltungen des BUNI - Kultur-  und Freizeittreffs pro Öffnungstag im Jahr 2016 von 59 Personen besucht (2015 / 60). Nicht berücksichtig bei den Zahlen sind hierbei die unkalkulierbaren Besucherzahlen der Großveranstaltungen außerhalb des Hauses die, auch wegen personellem Aufwand, zu Schließungszeiten bzw. „Flauten“ an Folgetagen in der Einrichtung führten.

 

Wie bei jedem Betrieb dieser Art schwanken die Besucherzahlen sehr stark in Abhängigkeit von Wochentag, Tageszeit und Veranstaltung.

Die Besucher von Veranstaltungen, die außerhalb des Hauses durchgeführt wurden, bzw. von Veranstaltungen an denen sich das BUNI beteiligte, sind bei der o.g. Statistik nicht erfasst. Nicht erfasst wurden in der Besuchererhebung auch die externen Anbieter von Angeboten, für die das BUNI Räumlichkeiten anbietet oder vermittelnd und unterstützend kooperiert (z.B. Veranstaltungen des BZ oder der noris inklusion).

 

4. Externe Anbieter

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten wird das Haus sehr stark genutzt. Es nutzen dabei zusätzlich in ca. 16 Kursen ca. 120 Personen wöchentlich das Haus. Hierbei sind das Bildungszentrum mit ihrem Fachbereich Behinderte/Nichtbehinderte sowie die noris inklusion GgmbH hervorzuheben. Damit steigt die durchschnittliche Besucherzahl um ca. 30 Personen von ca. 59 auf ca. 90 Personen pro Öffnungstag. Am Mittwoch und Freitag geben sich Kursteilnehmer außerhalb der Öffnungszeiten mit unseren Gästen der Cafeteria regelrecht die Klinke in die Hand. Die Einrichtung wird also von früh bis spät und auch am Wochenende, also 7 Tage in der Woche stark genutzt.

 

 

5. Beratung und Information

 

Beratung und psychosoziale Unterstützung im BUNI Kultur- und Freizeittreff zeichnet sich aus durch den freien, unbürokratischen Zugang für Hilfesuchende. Fast alle Beratungen finden in der Einrichtung statt. Die Konzeption des Kultur- und Freizeittreffs sieht, abgesehen von seltenen Krankenhausbesuchen,  keine aufsuchende Arbeit vor. In dringenden Fällen werden Klient/innen zu anderen Beratungsstellen etc. begleitet. Durch den offenen, ungezwungenen Charakter in der Einrichtung und durch gemeinsame Aktivitäten entstehen zwischen Fachpersonal und Besucher/innen häufig Situationen, die zu vertraulichen Gesprächen führen. Der Übergang vom gelegentlichen Ratschlag zur Beratung ist dabei fließend.

Schwerpunkte in der Beratungstätigkeit sind u.a. Entscheidungsfindungsprozesse, Trauerbewältigung, Gewaltprävention, Konfliktmoderation, Unterstützung bei Konfliktbewältigung, Lebensplanung und Freizeitgestaltung, Informationen über Fachberatungsstellen, Dienste und Angebote in der Region, Kontakt zu anderen Fachstellen herstellen, sexualpädagogische Unterstützung, Beziehungs- und Gesundheitsberatung, Vermittlung inklusiver Ansätze, Verhaltensweisen und Einstellungen. 
In Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten (z.B. Sozialdienst der noris inklusion, Wohnheimen) oder Betreuer/innen werden Problemlösungsstrategien für die Klient/innen erarbeitet.

Die Beratungen basieren auf einer wertschätzenden Grundhaltung und sind lösungsorientiert. Vorhandene Fähigkeiten und Potentiale der Klienten werden gestärkt und zukunfts- und zielorientiert eingesetzt. 
Die Bandbreite der Hilfen umfasst auch auch Trösten, Strukturieren, in Konflikte eingreifen, Handlungsspielräume aufzeigen, Informieren und Ermutigen, die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu erkennen lehren und durchzusetzen helfen.

 

 

6. Veranstaltungen

 

6. Veranstaltungen 

Veranstaltungen 2016  nach Alphabeth

zusätzlich zum Cafeteriabetrieb und zum wöchentlichen Kursprogramm !

 

  • 1 Billardturnier
  • 2 Basare (Ostern und Weihnachten)
  • 2 Bogenschießen (Workshop, Kurs extra)
  • 2 Belehrungen für Externe EAs (Rock im BUNI, Beachparty)
  • 7 Chi Gong
  • 1 Darturnier
  • 5 Discos
  • 6 DJ-Workshops
  • 11 DJ-Sitzungen
  • 9 DS-Gruppe
  • 1 Filmabend der Filmgruppe
  • 1 Filzworkshop
  • 1 Frühjahrsputz
  • 1 Fußballzeltlager, drei Tage in Ulm
  • 2 Freundschaftsspiel Brügg`nbauer
  • 2 Feste für die ehrenamtlichen Mitarbeiter
  • 3 Fortbildung bzw. Vortreffen, Verhalten und Sicherheitsregeln bei Freizeiten
  • 5 Fahrradworkshops (Reparatur und BUNI – Bikes)
  • Arbeit an der Theke und Küche, Abläufe, Verhalten und Hygiene
  • 1 Gipsworkshop
  • 1 Gitarrenworkshop
  • 2 Jiu – Jitzu Selbstverteidigungs - Workshop
  • 2 Kanufreizeiten (Altmühl und Pegnitz)
  • 3 Kickerturniere (OBA Fürth, Kickerclub Vach, Offenes BUNI-Turnier)
  • 33 Livemusik
  • 8 Muskelentspannung
  • 1 Percussionworkshop
  • 4 Spielenachmittage
  • 2 Seidenmalen
  • 2 Serviettentechnik
  • 2 Spinnenausstellung
  • 1 Sonntagsmaler
  • 6 Second Hand Basar
  • 10 Stricken
  • 1 Theaterabend
  • 1 Tischtennisturnier
  • 6 Töpferworkshop
  • 11 Thekensitzung, Arbeitsabläufe, Hygiene, Verhalten, Cafeteria
  • 4 Vernissagen, abwechs. Künstler mit und ohne Behinderung
  • 8 Veeh – Harfen – Workshops
  • 1 Weihnachtsplätzchenbacken
  •  

Dazu kamen noch 9 Großveranstaltungen:
 

  • 19. Rock im BUNI – großes Open Air für Inklusion mit fünf Bands auf großer Bühne
  • Infostand am Langwasserseefest
  • Stadtfest der Lebenshilfe auf dem Jakobsplatz mit Bühnenprogramm, Ehrung und Infostand
  • Beteiligung am Langwassercontest, Nachwuchs-Talentwettbewerb (Jury)
  • Beteiligung mit der DJ – Gruppe bei zwei Discos im Muz-Club
  • Jubiläumsfest 25 Jahre BUNI, mit großer Bühnenshow, Filmgruppenperformance und Foto-Ausstellungen
  • AKKultur 1. Streetsoccerturnier „Langwasser bewegt“
  • Fotoausstellung „Vor – Bilder, junge Menschen engagieren sich“ im Heilig – Geist – Haus
  • „253 – Buissneskick“ Nürnberger Firmen – Erfolg beim Kickerturnier im Südwestpark

 

Das sind zusammen 180 Veranstaltungen. Die deutliche Steigerung der Veranstaltungen zum letzten Jahr ist auf das Engagement neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter zurück zu führen.

Hinzu kommen die vielen wöchentlich stattfindenden  BUNI - Kursveranstaltungen.

Während der Öffnungszeiten, also im öffentlichen Cafeteriabetrieb des BUNIs werden allwöchentlich noch folgende Kurse bzw. Veranstaltungen angeboten. Diese können fast alle auch spontan besucht werden:

 

  • Selbstverteidigung für Erwachsene, Trainer mit 2. Dan
  • Kickertraining vom Profi (mehrfacher Deutscher Meister – ex. Jugend-Nationalspieler)
  • Theaterkurs von erfahrenen Pädagogen
  • Rechnen mit Geld, selbstorganisiert von den Thekenleuten
  • Bauchtanz, Semiprofitänzerin mit viel Auftrittserfahrung
  • Töpfern von gelernter Kermikermeisterin
  • Muskelentspannung von erfahrener Übungsleiterin
  • Chi Gong von erfahrener Übungsleiterin
  • Bogenschießen von erfahrenen Turnier-Bogenschützen
  • Veeh – Harfe von erfahrener Übungsleiterin
  • Gartengruppe
  • Freitag abend Livemusik von unterschiedlichen Musikern und Bands aller Stilrichtungen

Im Sommer ist der Gartenbetrieb der Cafeteria geöffnet. Dort gibt es immer wieder auch Spontanaktionen wie z.B. Federball, Tischtennis, Boggia   und vieles mehr.

 

Zudem finden viele nicht öffentliche Kurse von noris inklusion und Bildungszentrum unter der Woche vor den Öffnungszeiten des BUNIs statt.

 

Die 10 fortlaufende Kurse und der Cafeteriabetrieb, organisiert und durchgeführt vom BUNI, mit seinem niedrigen Preisniveau sind dazu gedacht, Menschen Bildung zu schenken, zueinander zu führen und Inklusion wahr werden zu lassen. Die zahlreichen kulturellen und sportlichen Workshops, sowie die Livemusik und andere Veranstaltungen haben den Zweck, Erstbesuchern die Schwellenangst zu nehmen „so eine Einrichtung“ zu besuchen – ein wichtiger erster Schritt. Gleichzeitig sind diese Events ein günstiges Forum für die Öffentlichkeitsarbeit, die auf Information, Toleranz und Imagewandel abzielt.

 

Innerhalb der Öffnungszeiten findet ein durchgängig betriebenes Cafe seine zahlreichen Besucher. Mit seinem qualitativ hochwertigen Angebot an Kuchen, Torten, Speisen und Getränken der Treffpunkt für Alle. Wobei es auch hier immer wieder zu gemeinsamen, dann aber spontanen Aktionen und Aktivitäten kommt. Allerdings ist das eher "Zufall" und nicht als Veranstaltung angesetzt. Hier steht die Arbeit an der Theke, zufällige Konstellationen, das Zusammensein, die spontane Begegnung, eben das Wohl der Gäste im Vordergrund.

 

7. Formen der Öffentlichkeitsarbeit

 

Die BUNI - Website: www.bunitreff.de

 

Im Jahr 2000 verwirklichte eine gemischt besetzte Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit der ausschließlich ehrenamtlich tätigen "Web.Art - Gruppe" eine Internetseite für unsere Einrichtung. Natürlich ist sie nach wie vor eine deutliche Bereicherung unserer Öffentlichkeitsarbeit, da sie eine Wegbeschreibung und einen guten Eindruck in die Konzeption unserer Arbeit vermittelt. Dies steht den Interessierten sogleich auch schwarz auf weiß zur Verfügung und erspart uns das bisherige Verschicken der Jahresberichte und Konzeptionspapiere.

 

Die BUNI- Website wird beständig aktualisiert und fortgeschrieben. So ist dort das aktuelle Veranstaltungs- und Kursprogramm immer auf dem neuesten Stand.  Die BUNI-CD ist z.Zt. auf der Seite aus technischen Gründen nicht zu hören.

 

Das BUNI - Internetcafe

 

Eine Flatrate erlaubt unseren "Usern" das kostenlose Internetsurfen in der Cafeteria. Unser Personal gibt jedem unerfahrenem Gast auf Nachfrage die fachgerechte Anleitung, um selbst im Netz surfen zu können. Dieses Angebot unserer Einrichtung wird gerne genutzt und unsere interessierten Besucher sind über einen wesentlichen Bestandteil unserer Zeit informiert.

 

Der BUNI - Film

 

entstand im Jahr 2014. Ein Projekt von zwei Schülerinnen aus dem Labenwolf-Gymnasium, ist im BUNI und auf youtube unter

www.youtube.com/watch?v=Xv2FjRchFtQ zu sehen. Gute Lautsprecher oder Kopfhörer sind beim Ansehen von Vorteil. Er verdeutlich sehr anschaulich und herzerfrischend authentisch die Erfahrungen, die die beiden jungen Filmerinnen  mit den Gästen des Hauses gesammelt haben.

 

Das BUNI - Musikvideo

 

Nun kam in 2016 auch noch ein Musikvideo der neuen BUNI-Filmgruppe dazu. Dieses ebenfalls auf youtube zu sehen und zu hören:  

https://www.youtube.com/watch?v=ZhkKwC8BsjM

 

 

Der BUNI - Monatsprogrammflyer

 

Dieser wird an Wohnstätten für Menschen mit Behinderung,  den städtischen Verteiler und Haushalte in der Umgebung sowie seit Ende 2005 durch eigene Hand in Lokale und Einrichtungen der Stadt verteilt. Zudem wird er über einen hauseigenen Internetverteiler ca. 1000 mal verschickt.

 

Urheberrechtlich gesicherte Bilder zu veröffentlichen ist nicht so einfach. Deshalb hat Fotos und Grafik-Design für das Layout der Flyer Reinhold Stubenrauch selbst erstellt. Das Konzept, jugendliche Ehrenamtliche und Stammgäste als Titelmodelle zu verwenden, um so eine größere Identifikation von Jugendlichen mit dem BUNI zu erreichen und mehr junge Ehrenamtliche zu gewinnen, zeigte erste Erfolge. So konnten drei neue jugendliche Ehrenamtliche gewonnen werden und auch das Spendenaufkommen erhöhte sich indirekt über dieses Konzept.

 

 

Die BUNI – Wanderausstellung

 

Unter dem Titel „Vor – Bilder, junge Menschen engagieren sich“ wurden die aufwendig erstellten Portraitfotos für die Flyer für eine Wanderausstellung anschließend, erstmals zum 25-jährigen Jubiläumsfest und dann im Herbst, Winter 2016/17 im Heilig – Geist – Haus Nürnberg weiter verwendet. Neben der Ehrung der engagierten Jugendlichen hat die Ausstellung noch ein anderes Ziel. Bei gelebter Inklusion verblassen die Grenzen. Es treten Charakter und Stärken des jeweiligen Menschen in den Vordergrund. Auf den Bildern ist kaum oder garnicht erkenntlich, ob der engagierte Jugendliche ein Handicap besitzt oder nicht. Weitere Ausstellungen sind geplant.

 

 

Veranstaltungs-Flyer

 

Herausragende Veranstaltungen werden, wie allgemein üblich, auch mit Flyern und Plakaten extra beworben.

 

Newsletter

 

Alle unsere E-Mailkontakte bekommen einen monatlichen Newsletter mit unserem aktuellen Monatsprogramm. Wer dies nicht möchte, wird selbstverständlich aus dem Verteiler genommen.

 

Plakate

 

Alle Einrichtungen der Lebenshilfe und der noris inklusion erhalten für die BUNI - Veranstaltungen extra Plakate.

 

Veranstaltungen

 

2016 organisierte der BUNI Kultur- und Freizeittreff  180 Veranstaltungen (nicht erwähnt die regelmäßig stattfindenden Kurse), und beteiligte sich organisatorisch oder/und inhaltlich an neun Großveranstaltungen. Es wirbt unter anderem mit "jeden Freitag Livemusik".

 

SuN - Stubenrauch und Nembach und die BUNI -Band

 

Armin Nembach sowie Reinhold Stubenrauch stehen bei ihren musikalischen Auftritten immer wieder für die Einrichtung ein.  Wobei Armin Nembach, nichtsehend, unter Beweis stellt, dass, trotz starker körperlicher Einschränkung  Höchstleistungen erzielt werden können. Modellhaft wird vorgelebt und berichtet, wie ein freundschaftliches Verhältnis zu einem Menschen mit Behinderung für alle Beteiligten von Vorteil sein kann. In dieser Besetzung werden mit unterschiedlichsten, z.T. exotischen Instrumenten, sehr erfolgreich Eigenkompositionen  präsentiert. Auftrittsorte waren bisher unter anderem verschiedenste Kulturläden in Nürnberg, wie Desi, Nachbarschaftshaus, Gemeinschaftshaus, die Meistersingerhalle, der alte Rathausaal, Maritimhotel, verschiedene große Bühnen auf den Plätzen der Stadt, aber auch Keipen und Privatveranstaltungen. Als BUNI - Band hat das Duo eine Erweiterung um den Bassisten Dennis Petsch erfahren und covert in dieser Besetzung Klassiker von Pink Floyd, Jethro Tull, Cat Stevens und anderen.

 

Stattwerk

 

Daniel Moser wurde von Reinhold Stubenrauch im Kunstraum der Lebenshilfe Nürnberg als Maler angetroffen und als großes musikalisches Talent entdeckt. Seit dem spielen die beiden zusammen ausschließlich Eigenkompositionen aus den Bereichen Live-Techno, Rock und Jazz, die sie mit Hilfe von Sequenzertechnik und Loops auf die Bühne bringen. Dabei entsteht ein Klangspektrum, wie es einer so kleinen Besetzung kaum zuzutrauen wäre. Die Bühnenperformance wird dabei durch die Tänzerin Julia Roth unterstrichen.

 

Die Jiu-Jitsu-Stuntshow

 

Die Teilnehmer des Goshin-Jitsu-Kurses engagieren sich immer wieder im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit mit der Vorführung ihres Könnens bei größeren Veranstaltungen und auch außerhalb des Hauses. Das Erreichen des schwarzen Gürtel durch sein unermüdliches Training und die Ausbildung im BUNI eines schwerbehinderten Kursteilnehmers ging durch Presse und Fachzeitschriften. Armin Nembach trainiert seit dem im BUNI ehrenamtlich jeden Mittwoch Selbstverteidigung und ist damit auch freiberuflich tätig.

 

 

BUNIS Oriental

 

Die natürlich inklusive Bauchtanzgruppe des BUNIs tritt in bunten Kostümen und mit choreographischen Bauchtanzarrangements nicht nur bei sämtlichen Veranstaltungen auf, an denen der BUNI Kultur- und Freizeittreff beteiligt ist, sondern hat es längst, auch über „den Tellerrand“ hinaus geschafft. Sehr erfolgreich traten sie bei Hochzeiten und Stadtteilfesten auf und waren auch dort die Publikumsmagneten. In einer Fachzeitschrift erschien 2015 ein mehrseitiger Artikel.

 

 

Verschiedene Werbeträger

 

Es steht weiterhin die Rucksackspende der Firma „Friedrich Lederwaren“ mit dem BUNI -Logo zum Verkauf. Zudem ist die Nachfrage nach T-Shirts mit dem Logo sehr hoch. Daneben gibt es Kulis, Mützen, Feuerzeuge und Aufkleber.

 

Die BUNI-CD

 

Diese ist ein zusätzlicher Werbeträger der so, weil ausverkauft, nicht mehr im  Verkaufssortiment zu finden ist, der aber auch weiterhin Resonanz findet und als integratives Projekt dauerhaft für sich selbst spricht. Bei diesem Projekt wurde mit jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderung zusammen auf professionellem Niveau im BUNI und im Studio eine CD eingespielt. In eigenen Texten und mit selbstkomponierter Musik werden lustige aber auch romantisch Gefühle ausgedrückt, die Inklusion mit beinhaltet. In einer Geräuschkollage wird die akkustische Lebenswelt in einer Produktionsstätte von noris inklusion gGmbH,  in der  Behinderte Menschen arbeiten, „groovig“ hör- und fühlbar gemacht.

 

 

Medien allgemein

 

Berichterstattungen, Informationen und Veranstaltungsankündigungen über den BUNI - Kultur- und Freizeittreff im eigenen Monatsprogramm, bei Radio Z, in den Veranstaltungsblättern und Tageszeitungen der Stadt, in Mitgliederbriefen und Versammlungen,  im Langwasserkurier, in Berichten und Broschüren von noris inklusion Nürnberg, sowie im Film der Lebenshilfe und im Nürnberger Lebenshilfe Magazin.

 

In unregelmäßigen Abständen werden immer wieder Artikel und Veranstaltungshinweise in den Zeitungen veröffentlicht. Im Jubiläumsjahr 2016 erfreute sich die Einrichtung einer besseren Presseresonanz. Leider werden wir, trotz aller Anstrengungen und mittlerweile international anerkannt als Einrichtung mit vorbildlichen inklusiven Leistungen kaum als Stadtteilzentrum, Gemeinweseneinrichtung oder Kulturladen mit Livebühne wahrgenommen. Worte wie „Behindertenarbeit“ und alles was sich damit für die Öffentlichkeit und Presse gedanklich verbindet überdeckt fast alles. Das ist nicht einzelnen Personen anzulasten. Es ist eine allgemeine soziologische Problemstellung und in der Wahrnemungspsychologie umfassend unter „Stigma“ bekannt und wissenschaftlich abgehandelt. Inklusion ist nach wie vor eine Zielsetzung, die noch nicht in den Köpfen, geschweige denn bei den Menschen wirklich angekommen ist. Wir arbeiten weiter daran und werden durch Inklusion vielen Menschen gerade auch ohne Handicap weiterhin Gutes tun.

 

Wir bedanken uns für die erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Jahr bei der Nürnberger Presse und weisen dabei auf unsre regelmäßig stattfindenden Kulturveranstaltungen hin, wie z.B. das 20. Rock im BUNI im Juli 2017.

 

 

Onlinewerbung

 

Wir bestücken mit unseren Auftrittsdaten diverse Online-Veranstaltungskalender wie Frankentipps oder Kubis. Per E-Mail wird monatlich  ein Newsletter-Programm verschickt. Bei Interesse bitte eine Mail bitte  bunitreff@yahoo.de schicken.

 

Als erste Einrichtung in der gesamten Region war der BUNI - Kultur- und Freizeittreff auf der Landkarte der Inklusiven Beispiele, die von Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Eine Jury von Menschen mit Behinderung verlieh dabei die Aufnahmeberechtigung und damit die Einladung zur Preisverleihung bei der Festveranstaltung nach Weilheim in Oberbayern (www.inklusionlandkarte.de)

 

Radiosendungen und Interviews

 

In 2016 gab es wieder mehrere Interviews bei  "Radio Z"

 

 

 

8. Rückblick auf das Jahr 2016

 

In 2016 wurde,  erfreulich viel an das BUNI gespendet, Spender waren:  Sparkasse Nürnberg, die Stadt Nürnberg, Musikhaus Klier, Musikhaus Thomann. Sowie die Hermann Gutmann Stiftung.

Ein Großteil dieser Spenden wird für die Anschaffung eines Ausflugs-Kleinbusses angespart. Ein besonderer Dank gilt an die NN „Gut für Nürnberg“ und an die „Freude für Alle“ Aktion von der Sparda Bank, die den notwendigen Anteil zur Maßgeblichen Förderung durch Aktion Mensch vervollständigt.

Herzlichen Dank auch für die Spendenaquise an Manfred Röthlein.

 

Maßgeblich beteiligte sich die Stadt Nürnberg an der Übernahme der Kosten.

 

Seit dem Jahr 2010 und auch im letzten wie in diesem Jahr fließen in maßgeblicher Höhe Fördergelder vom Bezirk und vom Freistaat. Dies hat zu einem erheblichen Wandel in der ganzen offenen Behindertenarbeit Nürnbergs geführt. Es wurden viele neue Stellen und Einrichtungen geschaffen, neu eingerichtet und ausgestattet. Diese kamen zusammen und vernetzten sich, und es wurde eine gemeinsame Kooperationen organisiert.

Nürnberg ist nun flächendeckend mit Anlaufpunkten für  Menschen mit Handicap bestückt, die so mehr Anteil an der Gesellschaft finden können. Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff bleibt dabei weiter seiner Angebotsvielfalt an alle Menschen im Stadtteil, wie auch für ganz Nürnberg treu.

 

Der enorme Output bei den vergleichsweise niedrigen Investitionen ist nach wie vor unverändert hoch (siehe Veranstaltungen, Besucherzahlen etc.) und lässt sich nur durch das hohe Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter, von Künstlern, Kollegen und vor allem den verantwortlichen Entscheidungsträgern in der Lebenshilfe, von noris inklusion gGmbH und dem Stadtrat der Stadt Nürnberg selbst erklären.

 

Dennoch müssen gesamtgesellschaftlich gesehen weitere Anstrengungen erbracht werden, um Menschen mit Handicap mit sogenannten  "Nichtbehinderten" zusammen zu führen. Um vor allem den sogenannten "normalen Menschen" das typisch menschliche - die Menschlichkeit - nahe zu bringen. Hierbei leisten "Behinderte"  einen unschätzbaren Dienst. Charaktereigenschaften wie z.B. Rücksichtnahme, Geduld, Toleranz werden gerade durch Menschen mit Handicap geschult und auf die Probe gestellt. Und wir sollten nicht vergessen, Behinderungen aller Art warten spätestens im Alter auf fast jeden von uns.

Wenn allerdings, was durch die zunehmende Vernetzung in letzter Zeit sehr häufig geschieht, größere homogene Gruppen von Menschen mit Behinderung den BUNI - Kultur- und Freizeittreff aufsuchen, fällt auf, das echte Begegnungen mit Menschen ohne Behinderung erschwert werden, da Gruppen die Tendenz haben, unter sich zu bleiben. Dies stellt zunehmend eine Hürde für echte Inklusionsarbeit dar, weil es schwer ist, das Gruppengefüge aufzubrechen und neue Bekanntschaften zu ermöglichen. Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff bittet deshalb darum, Inklusion direkt vor Ort stattfinden zu lassen und uns möglichst gleich mit inklusiven Gruppen zu besuchen.

  

9. Perspektiven

 

 

2017 wird für den BUNI - Kultur- und Freizeittreff 25 Jahre alt. Seit einem Vierteljahrhundert bieten wir umfassende Kultur- und Freizeitangebote in Nürnberg Langwasserwasser Nord, was durch ein großes Jubiläumsfest am 17. Juli gefeiert werden soll.

 

Das bewährte Konzept soll auch in Zukunft fortgesetzt, gleichzeitig aber auch immer wieder neuen Erfordernissen angepasst werden. So werden im Moment Spenden für einen Kleinbus gesammelt, der es ermöglichen soll, den Inklusionsgedanken im wahrsten Sinne des Worte zu transportieren. Auch bei diesen Ausflugsfahrten werden Menschen mit und ohne Behinderung zusammen sein. So können Besucher, die allein viele Freizeitmöglichkeiten nicht wahrnehmen könnten, in einer gemischten Gruppe  neue Aspekte des gesellschaftlichen Lebens, von Kultur, Sport und anderen Aktivitäten zu niedrigen Preisen erleben und lernen, sich nach und nach auch in ungewohntem Terrain sicher zu bewegen. Gleichzeitig wird so  der Inklusionsgedanke weiter in die Öffentlichkeit getragen, wenn Menschen mit Behinderung nicht nur an speziellen Veranstaltungen, sondern an jeglicher Freizeitaktivität ganz selbstverständlich teilnehmen und, wie auch immer sonst im BUNI - Kultur- und Freizeittreff, gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung ihre Freizeit verbringen, neue Freunde und Bekannte finden und Zugang zu vielfältigen Aspekten des alltäglichen und kulturellen Lebens erhalten.

 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit möchte die neu gegründete BUNI - Filmgruppe sich mit verschiedenen Filmen bei der Familiale der Lebenshilfe und dem Jugendfilmfest präsentieren, sowie ihre Filme, unter anderem ein Musikvideo, im Internet veröffentlichen.

 

Weiterhin ist eine Ausstellungsreihe geplant, in der die Gesichter junger Menschen zu sehen sind, die sich im und für den BUNI - Kultur- und Freizeittreff engagiert haben und dies noch tun.

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff liefert eine Programmvielfalt und ein Angebot, das sich mit den anderen Kulturläden der Stadt Nürnberg messen kann. Trotz der Widrigkeiten, die sich aus der Lage (die Adresse entspricht nicht dem Eingang), dem alkoholfreien Ausschank,  und aus der nicht vorurteilsfreien Sichtweise vieler Menschen ergeben, wird die Einrichtung vom Publikum dennoch gut angenommen. Das hat direkt mit dem hohen Engagement vor allem auch der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu tun. Gerade auch in Zusammenarbeit und Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und Strukturen,  dem ASD, dem Stadtteilforum Langwasser, der Integrationsrunde Nürnberg, dem BZ- Fachbereich Behinderte - Nichtbehinderte, den AK Jugendarbeit, dem AK Kultur, dem AK Langwasser Nord, dem Bündnis Familie, dem Zentrum Aktiver Bürger, der Aktion Mensch, dem BRK, der ev. Jugend Leo, den Brügg`nbauern, dem Integral e.V. den Rummelsbergern, dem Freistaat und dem Bezirk Mittelfranken, der Stadt und natürlichen den Trägern unserer Einrichtung, nämlich der Lebenshilfe Nürnberg und der noris inklusion ist fühlbar vorhanden und wird weiterhin gepflegt.

 

Allgemeine Preissteigerungen vor allem im Energiesektor und höhere Ausgaben bei den Personalkosten halten sich im üblichen Rahmen und werden als solche leider als unvermeidbar wahrgenommen. Aber auch immer mehr nutzungs- und altersbedingte Reparaturen führen zu einem Anstieg der Ausgaben. Dennoch bestehen für die Einrichtung keine unmittelbaren Überlebensängste. Die offenkundige Notwendigkeit der getanen Arbeit zeigt sich unter anderem daran, dass erstmals ab 2010 die OBA in Bayern und damit auch der BUNI - Kultur- und Freizeittreff als „Traditionsbetrieb“ durch den Freistaat und den Bezirk bei Personal- und Sachkosten deutlich gefördert werden. Allerdings entstand dadurch natürlich auch der Anspruch, das  bezuschusste Geld kontrolliert durch ausgeklügelten Nachweisverfahren richtig verwendet zu wissen. Dieser enorme Anstieg an bürokratischer Arbeit hat mit dem eigentlichen Ziel wenig zu tun und wird in seiner Detailgenauigkeit von den Pragmatikern vor Ort als sehr hinderlich und wenig vertrauensvoll empfunden. Dennoch hat die Förderung vieler Orts erst inklusive Projekt möglich gemacht und unserer gemeinnützigen GmbH finanzielle Entlastung und Planungssicherheit gebracht. Auch bei den Gesellschaftern unserer gemeinnützigen GmbH, noris inklusion gGmbh und Lebenshilfe Nürnberg e.V. besteht  ein einhelliges Interesse, die Einrichtung weiter zu finanzieren.

 

Herzlichen Dank an die Geldgeber im Namen aller Beteiligten!

 

10. Schlusswort

 

Werden auch Sie unser Gast und überzeugen Sie sich selbst! Nutzen sie dabei die vielen Vorteile, die unser Haus zu bieten hat. Ein Besuch unserer Einrichtung darf nicht nur, er soll in ihrem eigenen Interesse stehen. Mitleid und Samaritertum sind hier nicht gefragt. Menschen mit Behinderung schenken selbstlos positive Energie. Natürlich freuen sie sich über den selbstverständlichen Kontakt mit ihrer Umwelt und so können auch sie Freude schenken, nur indem sie die Einrichtung besuchen. Die niedrigen Preise und die angenehme Atmosphäre, das reichhaltige Angebot in den Bereichen Cafeteria, Spielhalle, Töpferei, Werkstatt und Bühne, sind Gründe genug, das Haus zu finden. Es  sind vielschichtige und hochwertige, zum Teil sogar kostenlose Angebote in Spaß, Sport, Bildung, Musik und Kultur, die sie erwarten. Wer über ein zuviel an Mitteln verfügt und die inklusive Idee bzw. die Einrichtung unterstützen möchte, darf natürlich dem BUNI - Kultur- und Freizeittreff Manpower, Geld oder Sachspenden zukommen lassen. Das Haus lebt  von einer humanen Gesellschaft, von Menschen, die sich engagieren,  die anderen und auch sich selbst helfen. So können sie direkt manch  ausufernden Maßstab des Marktes auf den Platz verweisen, der ihm zusteht. Machen sie den Menschen zum Mittelpunkt... 

 

 - bei einem Besuch im BUNI :-)

 

Wir freuen uns auf sie,

 

Das BUNI-Team